Von der Sinflut zum Tsunami

Die Realität macht uns immer wieder deutlich, dass wir nicht vor Naturkatastrophen gewappnet sind, die uns zum Beispiel als Tsunami heimsuchen, und dass wir uns davor nicht in Form einer Arche Noah retten können. Im Blog informieren wir über Gezeiten und Fluten, gegen die der Mensch machtlos ist.

Mit Gezeiten (auch Tiden) bezeichnet man periodische Wasserbewegungen von Ebbe und Flut, die von Gezeitenkräften angetrieben werden und an den Küsten der Ozeane zu Tidehochwasser und Tideniedrigwasser führen. Verursacht werden die Gezeitenkräfte auf der Erde durch die Gravitation (Anziehung) zwischen Erde und Sonne sowie zwischen Erde und Mond. Auf Grund der Erddrehung ändern sich die Gezeitenkräfte an verschiedenen Orten der Erdoberfläche regelmäßig, wodurch der Meeresspiegel periodisch gesenkt wird. Steigt der Wasserstand infolge der Gezeiten von Niedrigwasser zu Hochwasser, so bezeichnet man dies als Flut. Das Sinken des Meeresspiegels bezeichnet man als Ebbe (ablaufendes Wasser). Wenn Sonne, Erde und Mond bei Voll- oder Neumond in einer Linie stehen, addieren sich die Gezeitenkräfte, wodurch der Tidenhub (Differenz zwischen höchstem und niedrigstem Wasserstand) ansteigt und Springtiden (höher auflaufende Fluten) entstehen. Wenn die Sonne aber im rechten Winkel zum Mond steht, ist der Tidenhub dagegen sehr niedrig.

Bei einem Tsunami handelt es sich um eine außergewöhnlich hohe Wellenfront, die aufs Meer schwappt und zu ca. 86 Prozent durch Seebeben ausgelöst wurde. Demnach hat er nichts mit dem tageszeitlichen Wechsel zwischen Ebbe und Flut zu tun und wurde auch nicht durch Wind verursacht. Andere Auslöser können zudem abrupte Verdrängungen großer Wassermassen in Folge eines Vulkanausbruchs, küstennahe Bergstürze, Meteoriteneinschläge, Unterwasserlawinen oder Nuklearexplosionen sein. Zu ca. 79 Prozent treten Tsunamis im Pazifik auf. Sie gehören zu den schlimmsten Naturkatastrophen, da sie zu kilometerweiter Zerstörung führen können, wie es 2004 in Thailand und Indonesien, und aktuell 2011 in Japan geschah. Durch Frühwarnsysteme, wie Sensoren am Meeresboden, die seismische Wellen auf Grund eines Erdbebens wahrnehmen, können viele Tsunamis vor ihrem verheerenden Auftreten erkannt werden, so dass meist ausreichend Zeit bleibt, die Menschen an den Küstengebieten zu evakuieren. Außerdem sollte man alarmiert sein, wenn sich das Meer urplötzlich zurückzieht und in diesem Fall lieber die Flucht ergreifen. Über weitere Erkenntnisse und Vorsichtsmaßnahmen informiert der Blog.

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Arbeiten als Katastrophenhelfer

Von Alfred | 11. Juli 2012

In einer deutschen Stadt wie Regensburg gibt es zwar keine großen Gefahrenquellen, aber auch hier werden Personen ausgebildet, die später anderen helfen sollen und mitunter auch im Ausland tätig sind. Hierzu gehört unter anderem auch der Job als Katastrophenhelfer, welcher sich bei vielen jungen Menschen einer steigenden Nachfrage erfreut und auch die entsprechenden Vereine reagieren auf die Nachfrage und bieten Weiterbildungen und Seminare an, die belegt werden können. Mehr lesen »

Naturkatastrophen und wie man sich dagegen versichern kann

Von Alfred | 23. Januar 2012

Es ist noch nicht lange her, da waren die Naturkatastrophen weit von uns weg, und in Mitteleuropa war ein solches Ereignis eher selten. Aber inzwischen wissen es viele von uns besser. Mehr lesen »